Allgemeines
Schmerz entsteht häufig nicht dort, wo er gespürt wird, weil der menschliche Körper als vernetztes System
funktioniert. Störungen in Muskeln, Gelenken oder Nerven können daher Beschwerden an ganz anderen Stellen
verursachen.
Ziel der FOI-Therapie ist es deshalb, die tatsächliche Ursache zu finden – nicht nur den Ort des Schmerzes zu
behandeln.
Was ist FOI?
Die funktionelle Osteopathie (FOI) geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper miteinander verbunden sind.
Funktioniert ein Gelenk nicht optimal, kann dies Auswirkungen auf andere Gelenke haben. Schmerzen entstehen
daher häufig also nicht dort, wo die eigentliche Ursache liegt, sondern an einer anderen Stelle des Körpers.
Man könnte sagen: Sie schalten das Licht ja auch nicht an der Lampe ein, sondern am Schalter.
Deshalb sucht Ihr Therapeut nicht nur dort, wo es schmerzt, sondern nach der eigentlichen Ursache
– dem „Schalter“, der den Schmerz auslöst.
Wo sitzt der Schalter?
Der Schalter, der den Schmerz beeinflusst, befindet sich also fast nie direkt in der schmerzhaften Region.
Oft liegt er sogar weit entfernt:
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Ein sogenannter Tennisarm kann entstehen, wenn beispielsweise ein Knie nicht richtig funktioniert.
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Kopfschmerzen entstehen sehr häufig durch eine Fehlstellung oder Funktionsstörung des Beckens.
In vielen Fällen gibt es nicht nur einen einzelnen Schalter, sondern mehrere. Diese stehen jedoch immer in
funktionellem Zusammenhang und bilden ein gewisses System - und genau dieses System gilt es zu
erkennen, zu untersuchen und gezielt zu behandeln.