Junger Mann, 25 Jahre, schlank, unsportlich, Elektriker, im Nebenerwerb Landwirt.
Er hat kein gutes Körpergefühl sowie eine unzureichende Körperspannung. Bei der Arbeit als Elektriker muss er regelmäßig
schwere Gegenstände anheben. Vier Wochen bevor er zu uns in die Praxis kam, hatte er sich ein Verhebetrauma
zugezogen. Eine klinische Untersuchung wurde vom Arzt nicht durchgeführt.
Dafür wurde ein CT (Computertomogramm) gemacht.
Laut Aussage des Arztes habe er einen Bandscheibenvorfall und er solle sich diesbezüglich beim Neurochirurgen vorstellen.
Bevor er jedoch zum Neuro-chirurgen ging, kam er auf Empfehlung aus seinem privaten Umfeld zu uns.
Unsere klinische Untersuchung zeigte eine Kombiblockade des Beckens, des Kreuzbeines, des Lendenwirbels 4, des
Brustwirbels 5 sowie der Halswirbel 1 + 2.
Die Behandlung umfasste alle schmerzhaften Blockaden.
Anschließend haben wir gemeinsam mit dem Patienten die CT-Bildern noch mal angesehen und festgestellt, dass kein
Bandscheibenvorfall zu erkennen ist!
Der Patient war nach der ersten Behandlung komplett schmerzfrei. Eine weitere Behandlung war somit nicht mehr notwendig.
Unsere Empfehlung war lediglich ein regelmäßiges Fitnesstraining in unserer Praxis durchzuführen um das Körpergefühl und
die Körperspannung zu verbessern.
Fazit:
Die Diagnose Bandscheibenvorfall war eine klare Fehldiagnose
Ursache:
Verhebetrauma bei der Arbeit